Beratungspraxis Peter Haas-Ackermann

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Stresspräventions- und Timeout-Kultur- Seminare

Kursinformationen über Burnout für

 

Arztpraxen, psychosoziale Beratungsstellen, Rehabilitationskliniken, Firmen,
Schul-, Heim- und Spitalverwaltungen, Berufsverbände, Direktbetroffene etc. 

 

 

Der etwas andere Kurs zur Männergesundheit:
„Timeout-Kultur für den Alltag, statt Burnout als Zahltag“

 

An der OFFA (Ostschweizer Frühlings- und Freizeit-Messe) 2003 hielt ich im Rahmen eines Vortragszyklus zur Männer- und Frauengesundheit ein Referat über Bewältigungsmöglichkeiten von belastenden Situationen im (Berufs)-Alltag (s. Kursausschreibung). Die Reaktionen des Publikums bestätigten mir einmal mehr auf nachhaltige Weise meine Alltagserfahrungen, wonach vor allem Männer Gefahr laufen durch die Belastungen der Berufs- und Familienwelt „auszubrennen“.

In allen meinen Tätigkeiten zeigt sich diese Problematik zunehmend. Vor allem in den Einzel-, Paar- und Familienberatungen kommt die Burnout-Thematik häufig zur Sprache. Sie begegnet mir aber auch in Führungscoachings, Supervisionen und Organisationsberatungen. Dasselbe gilt aber auch für die Partnerschafts-, Konflikt-Management-, Teamentwicklungs- und Vorgesetzten-Seminare, welche ich alleine oder in Co-Leitung durchführe.

Aus diesen Erfahrungen heraus entwickelte ich einen männerspezifischen Kurs zu den Themenbereichen Arbeits-, Familien- und Eigenwelt. Mehr dazu entnehmen Sie der Ausschreibung „Timeout-Kultur für den Alltag, statt Burnout als Zahltag“. Mit dem Kurs kann einer fatalen Burnout-Entwicklung, welche letztlich auch noch enorme Gesundheitskosten verursacht, vorgebeugt werden. Es ist v.a. der längerfristige, gleich bleibende Stresspegel, der den Organismus schädigt. Ihnen als Fachperson ist es natürlich bestbekannt, dass es zu körperlichen Krankheitszeichen wie Magengeschwüre, Bluthochdruck, Herzinfarkt, erhöhte Grippenanfälligkeit, Migräne usw. oder psychische Beschwerden wie Schlafstörungen, Depressionen, Angstzustände, sexuelle Lustlosigkeit. Potenzstörungen, Erschöpfungsreaktionen usw. kommen kann.

Deshalb freut es mich sehr, wenn sie Ihre Patienten/Kunden aus präventiven Überlegungen heraus auf den Kurs hinweisen, bzw. die Ausschreibung (s. Homepage) in Ihren (Warte)-Räumen auflegen. Für Ihre Offenheit und aktive Unterstützung meinem Kursangebot gegenüber, bedanke ich mich ganz herzlich.

 

 


 

Kursausschreibung

Ausgangslage
Wir Männer sind es uns gewohnt leistungsorientiert zu denken und zu handeln. Dabei sind wir Männer ja längst nicht mehr einfach die Ernährer, die sich allein am Arbeitsplatz bewähren müssen. Auch in der Familienwelt sind wir stark gefordert. Johannes Czwalina, Berater von Unternehmen und Führungskräften, formuliert die Brisanz dieses Spannungsfeldes sehr pointiert: „Im Beruf soll der moderne Manager die Vorzüge eines Eier legenden Wollmilchschweines und einer antibiotikaresistenten Kanalratte auf sich vereinigen. Er soll ständig neue Ideen produzieren, belastbar und widerstandsfähig, unsentimental und knochenhart sein. Im Privatleben soll er aber voller Zärtlichkeit, Wärme und Einfühlsamkeit sein, und vor allem soll er sich viel Zeit für die Familie nehmen: Er soll die Würde eines Adlers, den erzieherischen Scharfblick einer Eule, die bergende Wärme einer Glucke sowie die fleissig helfende und die Hausfrau unterstützende Art einer Meise an den Tag legen. Dabei soll er aber in seinem emotionalen Bedürfnis mit der Nahrung eines Kanarienvogels auskommen.“ (Aus Johannes Czwalina, Andreas Walker: „Karriere ohne Sinn. Der Mann zwischen Beruf, Macht und Familie“. Frankfurt 1997.)

 

Leider vernachlässigen gerade diejenigen Männer, die im Beruf und Privatleben sehr engagiert sind, nicht selten die äusserst wichtige Pflege der Eigenwelt. So schaffen sie es kaum Zeit und Raum für sich selber zu finden. Hobbys und Freundschaften ausserhalb von Arbeitswelt und Familie werden kaum (mehr) gepflegt, so dass es dann irgendwann einfach zu viel wird. Auf die Überforderung folgt der innere Rückzug und früher oder später die Katastrophe. Die einstmals leistungsorientierten und zu Höchstleistungen fähigen Männer identifizieren sich dann nicht mehr mit ihrer Arbeit, werden wirkungslos, fehleranfällig, fallen krankheitsbedingt am Arbeitsplatz immer häufiger aus und verursachen letztlich auch noch enorme Gesundheitskosten. Damit werden sie für den Arbeitgeber uninteressant. Genau dieser fatalen Entwicklung soll mit diesem spezifischen Männerkurs vorgebeugt werden.

 

Zielsetzung
Der Kurs ist so konzipiert, dass die Teilnehmenden die Signale des Körpers bewusster achten lernen und einen Zugang zu jenen Lebensinhalten finden, der ihnen erlaubt sich selbst den Wert zu geben, statt danach zu fragen, wozu sie zu gebrauchen sind. Im Austausch mit anderen Männern erfährt jeder seine persönliche Standortbestimmung. Selbstreflexions-Übungen, Gespräche zu zweit und in Kleingruppen sowie praktische und theoretische Inputs im Plenum, verhelfen die eigenen Kräfte und Zielsetzungen zu überdenken. Jeder einzelne Teilnehmer legt seine neuen Prioritäten für den Alltag fest, die eine ausgewogenere Balance zwischen Berufswelt, Familienwelt und Eigenwelt zu schaffen helfen.

 

Organisatorische Hinweise

Teilnehmerzahl
12 Männer (maximal 20 Personen)
Es braucht mindestens 8 definitiv angemeldete Teilnehmer, damit der Kurs stattfindet.

 

Kursort
Schloss Wartegg, 9404 Rorschacherberg; Tel. 071 858 62 62 // net: www.wartegg.ch

 

Kurskosten
Fr. 350.– (ohne Verpflegung und allfällige Übernachtungskosten)

 

Pensionskosten
Vollpension mit Einzelzimmer pro Person und Tag Fr. 180.– (Übernachtung, Frühstück, zwei Pausenverpflegungen, zweigängiges Mittagessen, dreigängiges Abendessen) <Preise ohne Gewähr, da sich Veränderungen ergeben können>

Vollpension mit Doppelzimmer pro Person und Tag Fr. 145.– <Preise ohne Gewähr>
Pensionskosten bezahlen Sie im Schloss Wartegg

 

Verpflegungskosten ohne Übernachtung
Fr. 90.– (für Frühstück, zwei Pausenverpflegungen, zweigängiges Mittagessen, dreigängiges Abendessen) // Fr. 70.– ohne Abendessen <Preise ohne Gewähr>


 

Kursleitung

 

Peter Haas Portrait

 

Peter Haas-Ackermann (geb. 1956; verheiratet seit 1981, Vater von drei Söhnen: 1984, 1988, 1990) ist freiberuflich tätig als Coach für Führungskräfte, Supervisor & Organisationsentwickler bso, Dozent für Konfliktmanagement, Leiter von Führungs-, Teamentwicklungs-, Konflikt-Management-, Kommunikations- und Paarseminare sowie als Einzel-, Paar- und Familienberater.
Er hat von 2006 bis 2011 die Weiterbildung zum Practitioner und Instructor bei Willem Lammers absolviert. Seit 2006 ist Logosyn-these ein wichtiger Bestandteil in seiner Arbeit mit Menschen. Seine Kund/-innen beschreiben die Wirkung dieser galanten Methode als nachhaltig und können sie im Selbstcoaching auch schnell mit Erfolg anwenden.

 

Peter Haas-Ackermann
Systemische Beratung, Coaching & Supervision
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